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Von der äthiopischen Grenze im Norden bis zur tansanischen Grenze im Süden wird Kenia von einem gewaltigen Graben durchzogen: dem ostafrikanischen Riftvalley. Bis zu 1000 Meter fallen seine Ränder zum trockenen Boden ab. 500 km lang und bis zu 70 Kilometer breit ist der kenianische Teil des Grabens, der beginnend vom Jordantal über das Rote Meer, Äthiopien, Kenia, Tansania bis zum Sambesi-Delta in Mozambique reicht. An die im wahrsten Sinne des Wortes "bewegte" Vergangenheit erinnern heute noch viele Vulkankegel und einer Kette salzhaltiger Seen. Einer dieser Seen ist der Bogoria See, inmitten einer von dunklem Lavagestein geprägten, hitzeflimmernden Landschaft. Am Rande des Sees schießen Geysire als kochend heiße Fontänen aus der Erde und verbreiten schweflige Gerüche.
Drei km von diesem See entfernt und ca. 250 km nördlich von Nairobi liegt Kapkuikui. Die Menschen in dieser Gegend sind sehr arm leben hauptsächlich von Viehzucht. Auch während den in Kenia üblichen Regenzeiten ist diese Region heiß, trocken und sonnenreich. Aus diesem Grund wird wenig Ackerbau betrieben, da ohne Bewässerung kein Ertrag vorhanden ist und Wasser häufig rar ist.
Seit Februar 2007 leben und arbeiten Hilda und Michael Köhler in Kapkuikui. Eine große, bis zu diesem Zeitpunkt ungenutzte Kirche steht außerdem für Ihre Arbeit zur Verfügung.
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