PROJEKTE MOUNT ELGON EVANGELISATION/JUGEND KRANKENSTATION KINDERFÜRSORGE

Im Westen Kenias unmittelbar an der Grenze zu Uganda liegt der Mount Elgon. Mit 4321m Höhe und 80 km Durchmesser ist dieser erloschene Vulkan der zweithöchste Berg Kenias. Unterhalb seiner Gipfel erstreckt sich Regen- und Bambuswald, in dem Elefanten, Kaffernbüffel und Leoparden leben. Die unteren Regionen sind sehr fruchtbar. Mais, Weizen, Kaffe, Tee und vieles andere gedeihen dort sehr gut.

Der Mount Elgon ist Heimat der Sabaot, die auch Elgonmasai genannt werden. Zu diesem Volksstamm gehören mindestens 160 000 Menschen. Sabaot gehören zur Gruppe der Kalenjin, bzw. Niloten. Ihre ursprüngliche Lebensweise als Nomaden mussten sie in den vergangenen Jahrzehnten auf Ackerbau umstellen, da es nicht genügend Weideland gab. Kühe sind für Sabaot die wichtigsten und wertvollsten Haustiere, Maisbrei mit Sauermilch ein beliebtes Gericht.

Traditionell glaubten die Sabaot schon immer an einen Schöpfergott, der Sonne, Regen und Leben schenkt. Allerdings ist dieser Gott weit entfernt und der Glaube an die Geister ihrer Vorfahren, die Glück oder Unglück in der Hand halten, bestimmt ihr tägliches Leben. Die ersten Missionare kamen erst 1981 an den Mt. Elgon und schrieben die Sprache der Sabaot auf. 1998 erschien das neue Testament in Sabaot. Noch immer sind weniger als 2% der Sabaot Christen.

Heutzutage besuchen die meisten Kinder zumindest eine Grundschule. Viele Erwachsene sind dagegen Analphabeten. Obwohl das Land fruchtbar ist, fehlt vielen das Kapital und Wissen, um ihr Land gut zu nutzen. Viele leiden deshalb trotzdem Hunger. Alte, traditionelle Werte verfallen immer mehr, der übermäßige Konsum von selbstgebrautem Bier zerstört viele Familien.

Außerdem gefährden unzureichende medizinische Versorgung, schlechte Infrastruktur und die allgemeine Unterentwicklung des Gebietes das Leben von Kindern und Jugendlichen.


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